Stand 2011.11.08   Briefvorlage Händleranfrage
 
 
Vorlage Firmenanfrage zu Gentechnik-freien Textilien:
Sie wollen sich versichern, dass Ihre Kleidung frei von Gentechnik ist?
Sie wollen aktiv werden? Dann Fragen Sie doch einfach mal bei Ihrem Händler nach. Wir haben Ihnen einen Brief zum herunterladen entworfen, bei dem Sie nur noch die Adressen ausfüllen brauchen, Ihre Unterschrift darunter setzen, mit einer Briefmarke versehen und ab in einen Briefkasten.
Wir würden uns freuen, wenn wir eine Kopie der Ihnen zugehenden Antwort erhalten könnten.
Den Briefentwurf finden Sie hier:
Vorlage im doc.-Format
Vorlage im pdf.-Format
     
Stand 2011.10.19   Mängel bei Jeans-Test von Stiftung Warentest


 
 
Stiftung Warentest hat Jeans getestet und wohl nicht ganz so "sauber", der GOTS-Standard wurde als etwas bezeichnet "auf dem man sich ausruhen könne", Bio-Baumwolle war wohl kein wirkliches Kriterium, von Gentechnik-Freiheit wohl ganz zu schweigen. Daher haben wir uns entschlossen einen Brief zu entwerfen:
Drucken sie den Brief aus und senden Sie diesen an die Stiftung Warentest, oder
- im Brief im PDF-Format
- im Brief im DOC-Format
- Wer sich direkt bei Stiftung Warentest informieren möchte: hier zum Artikel "Jeans CSR: Viele Anbieter mauern" ...
 
 


 
Stand 2011.09.28   Mängel bei Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen:


 
 
Erst kürzlich hatte der Arbeitskreis Gentechnik-Freies Metzingen/Ermstal (AGM) bei seinem traditionellen „Tafeln ohne Gentechnik“ die Besucherinnen und Besucher gebeten, einen Brief an ihre Bundestagsabgeordneten zu schreiben. Hintergrund war die bereits im Frühjahr vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) eingereichte Petition, mit der ein Zulassungsstopp von gentechnisch veränderten Pflanzen erreicht werden soll. Die Besucherinnen und Besucher forderten in ihren Briefen die Bundestagsabgeordneten des Metzinger Wahlkreises auf, an der öffentlichen Beratung dieser Petition des BÖLW teilzunehmen und so dem Anliegen die gebührende Aufmerksamkeit entgegenzubringen. Am Montag, dem 26.09.2011 wurde die BÖLW-Petition „Gentechnik-Anbau stoppen“ vor dem Bundestagsausschuß beraten. Mehr als 100.000 Menschen hatten im Frühjahr unterschrieben und sich dafür ausgesprochen, daß auf EU-Ebene ein Zulassungsstopp für gentechnisch veränderte Pflanzen verhängt wird. Petent Felix Prinz zu Löwenstein hat an die Mitglieder des Ausschusses appelliert, das Anliegen der vielen Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen, auch im Hinblick auf die 26 Pflanzen, deren Zulassung auf EU-Ebene beantragt ist. Auf einer vorangegangenen Pressekonferenz wurde auf die mangelhafte Prüfung der Pflanzen hingewiesen. Lediglich die antragstellenden Firmen müßten Studien vorlegen. Der unabhängigen Forschung werde es schwer gemacht an das Untersuchungsmaterial heranzukommen, weil die Firmen als Patentinhaber entscheiden können, wem sie das Material zur Verfügung stellen. Christoph Then von Testbiotech, stellte anläßlich der Beratung der Petition eine BÖLW-Studie zum Thema "Mängel bei der Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen“ vor. Bei der Vorstellung der Studie wies er darauf hin, daß kombinatorische Effekte bei Pflanzen, die mehrere Toxine produzieren, nicht untersucht werden. Große Bedenken gegen die Gentechnik-Zuckerrübe Wie wichtig eine Änderung des mangelhaften Zulassungsverfahren ist, zeigt die Tatsache, daß derzeit in der EU für 26 gentechnisch veränderte Pflanzen eine Anbauzulassung beantragt wird. Jahrelang war in der ganzen EU nur der kommerzielle Anbau von MON810 Mais zugelassen, der seit April 2009 in Deutschland nicht mehr angebaut werden darf. Mit der gentechnisch veränderten Amflora-Kartoffel kam im März 2010 die zweite Anbauzulassung für eine gv-Pflanze hinzu. Nun wurde jüngst bekannt, daß die entsprechenden Saatgutkonzerne ab nächstem Jahr den kommerziellen Anbau einer gentechnisch veränderten Zuckerrübe betreiben möchten, sofern die EU die Anbauzulassung dieser Rüben genehmigt. Und dies trotz neuer Studien, die die Gefährlichkeit des Spritzmittels Roundup belegen, gegen das die Rüben resistent gemacht wurden. Pikant dabei ist, daß diese Gentechnik-Zuckerrübe in den USA bereits angebaut wurde. Jedoch wurde der Anbau dort gerichtlich verboten, weil herauskam, daß die für die Zulassung erforderlichen Sicherheitsprüfungen nicht ausreichend durchgeführt wurden. Obwohl die Prüfungen bis heute nicht vorliegen, haben sich die US-Behörden dem Druck der Industrie gebeugt und den Anbau wieder zugelassen. Doch nicht nur die Zulassungspraxis für gentechnisch veränderte Pflanzen in den USA ist fragwürdig. Auch die europäische Sicherheitsbehörde EFSA steht in der Kritik, weil ihr Verfahren zur Risikoprüfung der gv-Pflanzen veraltet ist und die Behörde zu eng mit den antragstellenden Saatgutfirmen zusammenarbeitet. Die Forderung der Petition nach einem Zulassungsstopp für gv-Pflanzen ist wichtig und richtig.
- Weitere Infos zu den Lücken im Zulassungsverfahren finden Sie in der Presseerklärung des BÖLW vom 26.09.2011
- WInformationen über die Gentechnik-Zuckerrübe sind in der Pressemitteilung des Umweltinstituts vom 15.09.2011
 
 


 
Stand 2011.09.28   Unsere Unterstützung der Unterschriftenaktion zur Petition von "Vielfalt erleben"
Zulassungs-Stopp für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen.



 
 
Vielfalterleben Banner
- Inhalt der Petition
- aktuelle Infos
- link zum Video der Videothek des Bundestages

 
 


 
Stand 2011.08.11   Wir unterstützen auch die AKTION der
Agrar Koordination für einen Importstopp von gentechnisch veränderten Futtermitteln:



 
  Lobbybrief: Ihre Stimme zählt Nein zu Futtermittelimporten von (Gen)-Soja 78 Prozent der Eiweißfuttermittel für die europäische Massentierhaltung stammen aus Importen. Der größte Teil davon ist gentechnisch verändertes Soja. Fleisch, Milch und Eier von Tieren, die mit gentechnisch verändertem Futter gefüttert wurden, sind nicht entsprechend gekennzeichnet. Dem Anbau von Soja fallen biodiversitätsreiche Anbau- und Ökosysteme zum Opfer, was in den Herkunftsländern häufig zur Verdrängung kleinbäuerlicher Nahrungsproduzenten führt. Die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) wird in diesem Jahr für die Zeit nach 2013 neu gestaltet. Setzen Sie sich ein für eine neue EU-Agrarpolitik, die Futtermittelimporte von (Gen)-Soja stoppt. Unterzeichnen Sie den Lobbybrief an Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner.
- im Unterschriftenliste